Stress mit dem Darm?

Dipl. Stress- und Resilienztrainerin

Dipl. Ernährungspsychologische Beraterin

Wenn Stress und unausgewogene Ernährung auf die Verdauung schlagen

Ärger und Hektik können einem ganz schön auf den Magen schlagen und auch die Verdauung erheblich stören. Auch unsere Darmbakterien leiden, wenn wir ständig unter Strom stehen – und das kann unangenehme Folgen haben. Wie vielfältig die Auswirkungen von Stress auf den Darm und die Verdauung sind, möchte ich Ihnen durch nachfolgenden Zusammenhängen deutlich machen:

Stress führt dazu,

  • dass die Verdauungsprozesse nicht richtig ablaufen können. Schließlich wird dem Körper Gefahr signalisiert – und das bedeutet, dass wir in einen Zustand der Leistungsbereitschaft (Kampf oder Flucht) versetzt werden müssen. Um den Körper auf Hochtouren zu bringen, steigen Herzschlag und Blutdruck an, die Atmung wird schneller und die Muskulatur spannt sich an. Die Verdauung hingegen wird gedrosselt – die dafür notwendigen Prozesse werden „heruntergefahren“, weil sie in einer Gefahrensituation nicht von Bedeutung sind.
  • dass die Darmmotilität, also die Eigenbewegung des Darms, steigt. Auch die Abgabe von Wasser, Schleim und Elektrolyten ins Darminnere ist erhöht. Das kann Durchfall hervorrufen. Bei Dauerstress hingegen sinkt die Darmmotilität, wodurch Verstopfung begünstigt wird.
  • dass wir die Vorgänge im Bauchraum (z. B. Verdauungsprozesse, Gasbildung) stärker und als unangenehm wahrnehmen.
  • dass bei Menschen mit chronischen Darmerkrankungen (z. B. Reizdarmsyndrom) die Symptome wieder auftreten oder sich verstärken.
  • dass sich leichter Entzündungen im Verdauungstrakt entwickeln können.

Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Mikronährstoffen für einen gesunden Darm

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen pflegt neben dem Stressmanagement eine gesunde Darmflora. Mikronährstoffe sind für viele lebenswichtige Funktionen unseres Körpers unentbehrlich. Von nur wenigen Ausnahmen abgesehen können wir Menschen Vitamine, Mineralstoffe bzw. Spurenelemente nicht selbst herstellen. Deshalb bezeichnet man sie auch als essenziell – das heisst, wir müssen sie in ausreichender Menge mit der Nahrung zu uns nehmen. Eine ausgewogene, pflanzenbasierte, wenig verarbeitete Kost ist eine gute Grundlage für eine gesunde Darmflora.

Ist die Darmflora jedoch einmal aus dem Gleichgewicht geraten, macht es oftmals Sinn, Mikronährstoffe zu supplementieren. Nur so kann bei den heutigen nährstoffarmen Böden eine optimale Versorgung innert nützlicher Frist, welche ihren Darm wieder zur Ruhe bringt, gewährleistet werden. Eine ausgewogene Ernährung alleine reicht hier oftmals nicht mehr aus.

Gönnen Sie ihrem Darm endlich wieder etwas Ruhe und kontaktieren Sie mich für eine Beratung.


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